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Resistance Sprints

Resistance Sprints sind explosive Sprintübungen, bei denen du durch zusätzlichen Widerstand deine Antrittsschnelligkeit und Explosivität trainierst. Dabei wird vor allem die Schnellkraft des Unterkörpers gefördert.

Athlet/in führt die Übung Resistance Sprints aus
Equipment
Kein Equipment
Standard-Sätze: 4
Standard-Wiederholungen: 20-40m
Pause: 90s

Ausführung

Ausgangsposition

Bevor du mit den Resistance Sprints beginnst, wärme deinen Körper gründlich auf. Führe dynamische Mobilisationsübungen und Lauf-ABC durch, um Gelenke, Muskeln und Sehnen auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten. Achte darauf, besonders die unteren Extremitäten zu aktivieren und deine Beweglichkeit sowie die Rumpfstabilität zu fördern.

Ausführung

  1. Dynamisches Aufwärmen: Starte mit einem intensiven Warm-up. Integriere Übungen wie Kniehebelauf, Anfersen, Ausfallschritte und Mobilisationen für Hüfte und Sprunggelenk. So erhöhst du die Durchblutung und steigerst deine Reaktionsbereitschaft.
  2. Athletische Startposition: Stelle dich an die Startlinie, positioniere die Füße etwa schulterbreit. Beuge die Knie leicht, spanne die Körpermitte fest an und halte den Rücken gerade. Richte den Blick nach vorne und halte die Arme locker, aber einsatzbereit, um einen explosiven Start zu ermöglichen.
  3. Widerstand anlegen: Wähle dein Widerstandsequipment – beispielsweise ein Widerstandsband oder einen Sprint-Fallschirm. Befestige das Band sicher um deine Hüfte oder schnalle den Fallschirm an. Überprüfe, dass das Equipment fest sitzt und dich nicht in deiner Bewegungsfreiheit einschränkt.
  4. Explosiver Sprint: Starte mit maximaler Kraft aus dem Stand und laufe 20 bis 40 Meter so explosiv wie möglich. Halte dabei deinen Oberkörper aufrecht und stabil, führe die Arme aktiv und synchron zur Beinbewegung. Setze auf kurze, schnelle Bodenkontakte und konzentriere dich auf einen kräftigen Abdruck bei jedem Schritt.
  5. Kontrolliertes Auslaufen: Nach dem Sprint reduziere das Tempo allmählich. Gehe in einen lockeren Auslauf über, um die Muskulatur zu entspannen und die Herzfrequenz sanft zu senken. Achte auf eine stabile Landung und kontrolliere deinen Bewegungsablauf, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
  6. Erholung und Wiederholung: Gönne dir nach jedem Sprint eine Pause von 60 bis 90 Sekunden. Nutze die Zeit, um aktiv zu regenerieren und dich auf den nächsten Sprint vorzubereiten. Absolviere insgesamt 3 bis 5 Sprints, um deine Schnellkraft und Explosivität optimal zu trainieren.

Atmung

  • Atme vor dem Start tief durch, um deinen Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
  • Während des Sprints halte die Atmung möglichst gleichmäßig und vermeide Pressatmung.
  • Nutze die Auslauf- und Erholungsphasen, um bewusst ruhig und tief ein- und auszuatmen.

Tipps

  • Achte auf einen explosiven Start und halte deine Körpermitte während des gesamten Laufs angespannt.
  • Konzentriere dich auf eine saubere Lauftechnik mit aktiven Armen und kurzen, schnellen Schritten.
  • Stelle sicher, dass dein Widerstandsequipment sicher befestigt ist und deine Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.
  • Nutze die Erholungsphasen, um deine Technik zu reflektieren und volle Kraft für den nächsten Sprint zu sammeln.
  • Vermeide Überlastung, indem du nicht zu viele Sprints hintereinander ausführst und auf ausreichend Regeneration achtest.

Häufige Fehler

  • Eine nach vorne geneigte Körperhaltung, die zu einer ineffizienten Kraftübertragung führt.
  • Ein zu frühes Losreißen ohne ausreichendes Aufwärmen, was das Verletzungsrisiko erhöht.
  • Falscher bzw. zu aggressiver Einsatz des Widerstands, der deine Technik beeinträchtigt.
  • Unzureichende Erholungszeiten zwischen den Sprints, was zu Ermüdung und schlechter Form führt.
  • Mangelnde Fokussierung auf die korrekte Fußaufsatztechnik während des Laufs.

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